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Wichtige Information
Der Schweizer Verband der Sprachreiseveranstalter (SALTA) wurde per 31.12.16 aufgelöst und wird neu in Form einer Interessengemeinschaft (IG) weitergeführt. Eine Verbandsstruktur wurde aufgrund der in der Zwischenzeit sehr hohen Professionalisierungsgrad im Schweizer Sprachreisemarkt als nicht mehr sinnvoll erachtet.

Ausserdem ist die Vernetzung unter den Mitgliedern sehr gut und der regelmässige Austausch wird dank der neuen IG auch weiterhin sichergestellt. Alle Mitglieder verbleiben im Schweizerischen Reisegarantiefonds.

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NEWS

Sprachaufenthalte: Französisch legt weiter zu

Sprachreisemarkt Schweiz 2015 und Trends 2016

Sprachaufenthalte: Französisch legt weiter zu

2015 wurden erneut mehr Französisch-Sprachaufenthalte gebucht, was den Trend von 2014 bestätigt. Bei den Destinationen verloren insbesondere Länder mit stärkeren Währungen wie die USA und England an Marktanteilen. Profiteure waren günstigere Euro-Destinationen sowie Kanada und Australien.

 

Meistgelernte Sprachen

Englisch, die klare Nummer 1 in sämtlichen Sparten, verlor bei den Erwachsenen etwas an Marktanteil und kommt neu auf 66%. Französisch, das letztes Jahr den zweiten Rang von Spanisch zurückerobern konnte, legte weiter zu und hat sich nun wieder klar als Nummer 2 positioniert. Vermehrt gebucht wurde 2015 ausserdem Deutsch, natürlich insbesondere von Personen aus der Romandie.

Im Segment der Schülersprachreisen manifestierte sich die Bedeutung von Englisch und Französisch, beide Sprachen konnten zulegen. Im Bereich der Business-Sprachtrainings legte Englisch zu auf Kosten von Nischen, Französisch konnte das Niveau halten. 50Plus-Sprachaufenthalte sind das einzige Segment mit gegenläufigem Trend – hier verlor Englisch wie bereits im Vorjahr erneut an Marktanteilen.

Beliebteste Destinationen

Die Turbulenzen auf dem Währungsmarkt hinterliessen ihre Spuren auch in der Sprachreisebranche. Länder, deren Währungen sich gegenüber dem Schweizer Franken im Verlaufe des Jahres wieder erholten, verloren Marktanteile an günstigere Destinationen. Besonders betroffen waren England und die USA. Davon profitierten einerseits günstigere Euroländer wie Irland oder Malta. Andererseits gehörten auch Länder wie Kanada und Australien zu den Gewinnern, deren Währungen gegenüber dem Schweizer Franken ebenfalls schwächelten.

Vergleich Frauen vs. Männer

Frauen stellen in fast allen Segmenten die Mehrheit, so zum Beispiel bei Schülersprachreisen, Sprachaufenthalten für Erwachsene und 50 Plus. Deutlich in der Unterzahl sind sie hingegen bei Business-Sprachtrainings. Hier sind Männer klar in der Überzahl. Innerhalb der Segmente gab es im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen.

Weitere Erkenntnisse

  • Die Nachfrage nach Gastfamilien ist auf hohem Niveau von 69% auf 66% gesunken, die Nachfrage nach Appartements und Residenzen hingegen ist gestiegen.
  • Sprachaufenthalte werden weiterhin aus privaten wie aus beruflichen Gründen gebucht, die Verhältnisse sind gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben.

Trends und Ausblick

  • Für 2016 erwartet Salta für den Schweizer Sprachreisemarkt eine Stagnation auf hohem Niveau
  • Englisch ist und bleibt die wichtigste Fremdsprache
  • Sprachaufenthalte für über 30-Jährige (30Plus) sind im Trend und bleiben dies auch 2016
  • Langzeitkurse und Sprachenjahre verzeichnen ebenfalls eine steigende Nachfrage

 

Die Inhalte dieser Medienmitteilung basieren auf den Ergebnissen der jährlichen Mitgliedererhebung des Verbands der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA.